JAGDBETRIEB & ÜBUNGSTAGE
Fotofalle in Kalkriese

Vor einiger Zeit haben wir uns eine sogenannte Fotofalle zugelegt. Sie ist im Wald gut versteckt an einer Suhle anbebracht. Schauen Sie mal, was hier nachts so los ist.

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Jagdbetrieb

In dieser Rubrik werden wir in Zukunft Eindrücke von unseren Hunden aus dem aktiven Jagdbetrieb dargestellen. Sowohl bei ihren Paradeaufgaben im Feld als auch bei der Wasserarbeit möchten wir Sie für unsere hochpassionierten Deutsch Kurzhaar begeistern.






Übungstage

Da wir regelmäßig junge Hunde in der Ausbildung haben und wir uns sehr freuen, dass viele unserer Welpenkäufer mit uns gemeinsam Üben, möchten wir nicht darauf verzichten auch hier ein paar Bilder von der Ausbildung zu zeigen. Auch hier werden regelmäßig neue Bilder erscheinen.

Unsere Kurzhaar im Dienst...
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Fuchsbejagung am 01.02.2009




Berta vom Kalkrieser Berg am Fuchs
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Nachdem wir mit unseren Hundekäufern ein Erstlingsführerseminar beim Kurzhaarklub Artland Emsland besucht hatten, bekamen wir auch eine Unterweisung in die Arbeit mit der Schleppleine bei Helmut Dierker.

Vorstehübungen
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Auf der roten Fährte
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Elchjagd Schweden 2009

Am 10.10.2009 war es soweit. Abreise nach Schweden zur Elchjagd auf Einlandung von Herrn Dr. Volker Hinze und Dira vom Kalkrieser Berg. Alle Jagdutensilien waren im Volvo verstaut (was man so alles braucht!!!) Constantin verreiste mit meinen Eltern nach Berlin und Hunde, Rinder und Pferde wußten wir in allerbester Obhut von Jochen und Melanie.

Unser Reiseziel lag in Süd-Mittel-Schweden. Gute 1.200km von zu Haus. Ein langer Weg, aber der treue Volvo hat uns sehr bequem an unser Ziel gebracht. Nach 16 Stunden Fahrt und totmüde kamen wir endlich an.

Das Grundstück liegt umschlossen von einem Altarm des Klarrälven am Fuße der Berge. Zugang hat man nur über einen Damm, einen Schotterweg, der auch mit dem Auto passierbar ist oder durch ein Waldgebiet direkt neben dem Damm.

Erste Eindrücke:




Das Haupthaus



Der Altarm - unser Blick aus der Hütte



Unsere Blockhütte



Der Sumpf am Hochsitz

Volker hatte neben seinen Kindern Ann-Christin und Niels auch seinen Neffen Paul und seinen alten Schulfreund Peter mit Söhnchen Neo mit nach Schweden gebracht. Am Sonntag haben wir alle gemeinsam eine Tour durch die Umgebung gemacht, um das Umland von unserer "Insel" kennenzulernen. Unter anderem stand auch noch ein Termin auf dem Schießstand an, damit wir uns an Volkers Waffe gewöhnen konnten. Die schwedischen Jäger müssen ebenfalls auf den Schießstand und jedes Jahr eine Prüfung auf den "laufenden Elch" ablegen. Das mußten wir nicht.























Die Jagd auf den Elch sollte am Montag beginnen. Vorgesehen für diesen Eigenjagdbezirk sind drei Tage, um den Elch zu erlegen. Geschossen werden darf alles außer führenden Elchkühen. Ludwig und ich haben im drei Stunden Rhythmus gesessen. Unser Hochsitz stand erhöht über einem Sumpfgebiet von ca. 3-4 ha.

Am 2. Tag hatte Ludwig Anblick: ein junger Bulle - aber leider im angrenzenden Nachbarrevier, so daß er keinen Schuß antragen konnte. Aber immerhin, er hatte schon etwas gesehen.

Der dritte Tage brach an und es war immer noch kein Elch gefallen. Volker wurde langsam nervös. Er sollte ja auch das köstliche Fleisch mit nach Hause bringen. Nun mußte unsere Dira vom Kalkrieser Berg an die Arbeit. Volker und seine Kinder machten sich auf den Weg, um einige Waldstücke durchzutreiben. Zu diesem Zeitpunkt hielt ich den Hochsitz besetzt. Es wurde ein riesiges Areal durchgetrieben und lange hörte ich nichts von meinen Jagdhelfern. Da! - Hundegebell - Heztlaute?? Es war sehr weit weg. Jetzt Standlaut?? Es mußte Standlaut sein - es schien mir so. Also aufgepaßt! ...Nichts geschah!? Sollte ich mich doch getäuscht haben? Gut, also weiter warten.

Ca. 20 min. nach den Standlauten ließ mich ein Poltern auf dem angrenzenden Schotterweg aufschrecken, da war der Elch auch schon da. Er mußte hochflüchtig über den Damm auf die Insel gekommen sein. Es war der einjährige Bulle vom Vortag in zügigem Troll direkt vor meinem Hochsitz. So Dorothee, jetzt mußt Du es tun! Jetzt bloß alles richtig machen. Waffe entsichern, am Vorderlauf hochziehen. Wie bitte - der Elch fängt an zu traben!?? Oh nein, jetzt schnell! Leicht vorhalten, jetzt oder nie, laß fliegen....bauz. Durchrepetieren, wieder drauf. Der Elch läuft weiter!!!!! Wo hast Du hingeschossen?? Verdammt was hast Du gemacht, der fällt nicht um. Da - ein Torkeln! - er dreht sich, strauchelt, fällt um. Weiter drauf halten....er liegt. ......es kommt mir endlos vor.......Dann kommt das Adrenalin. (Geheult hab ich auch ;-) ). Mit schlotternden Knien und Händen bin ich aus dem Hochsitz raus, die Waffe noch in der Hand. Liegt er wirklich?? Erstmal rauchen!!!

Er liegt ca. 80 Meter vom Hochsitz. Kein Mucks mehr. Gott sei Dank, ein schnelles Ende. Horrido - Elch tot.





Horrido - Elch tot!!!





Jetzt mußte der Elch geborgen werden. Er wurde vor Ort im Sumpf aus der Decke geschlagen und zerteilt und dann die einzelnen Stücke aus dem Sumpf getragen. Peter und Neo hatten die beste Idee und haben uns mit Jägermeister versorgt.


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